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Leinöl zur Imprägnierung

Leinöl wird seit Jahrhunderten verwendet und ist auch heute unter der biologischen Betrachtung von Bedeutung. Es wird aus den reifen Samen vom Flachs gewonnen und ist ein reines Pflanzenöl.

Roh und schonend kalt gepresst dient es zur ökologischen Imprägnierung von Holz.

Rohes, ungekochtes Leinöl hat eine weitaus längere Trockenzeit als gekochtes. Ungekochtes Leinöl braucht 3 bis 7 Tage zum Trocknen, wobei 7 Tage nur bei weniger als 25 Grad Umgebungstemperatur zutreffen.

Es eignet sich jedoch mit am Besten für den Außenbereich, weil es besonders tief ins Holz eindringt und im Innern des Holzes zu einer unlöslichen Verbindung polymerisiert. Das Holz ist dann imprägniert und lässt kein Wasser mehr einziehen. Es ist jedoch immer noch diffusionsoffen, das heißt Wasser kann nach außen dringen.

 

Unter dem Begriff Leinölfirnis versteht man unter anderem gekochtes Leinöl, mit der Zugabe von Sikkativen, die ein schnelleres Trocknen gewährleisten. Rohes gekochtes Leinöl zieht nicht so tief in das Holz ein wie ungekochtes, härtet aber besser aus.

Gekochtes Leinöl wird zur Herstellung von Farben und deckenden Schlussanstrichen verwendet.

 

Nach der Grundierung mit reinem Leinöl folgt dann der Anstrich mit Leinölfarbe. Die Farbpigmente in der Farbe schützen dann das Holz vor der Sonneneinstrahlung.

 

Bei unseren Fassaden handelt es sich fast immer um Lärchenholz. Die Fassadenbretter sind so konstruiert, dass das Wasser optimal über eine Abtropfkante ablaufen kann und so ein konstruktiver Holzschutz gewährleistet ist. Es ist also nicht zu empfehlen die Fassade direkt zu behandeln, zumal Lärchenholz selbst sehr robust und dicht ist. Das Öl würde also nicht richtig einziehen sondern vom nächsten Regen abgewaschen werden. Erst nachdem es ergraut ist würde eine Behandlung Sinn machen, also setzt euren Wagen ruhig erstmal ein Jahr der Witterung aus bevor ihr ihn imprägniert.

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