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Bauwagen

Stromerzeugung steht wohl mit ganz oben auf der Liste von mobilen Bauherren, wer will nicht einfach mal die Sonne nutzen um sein Handy zu laden oder sein Essen kühl zu halten. Die Sonne ist als beliebtester Stromerzeuger bei mobilen Häusern nicht immer ausreichend verfügbar oder speichert nicht genug Strom. Aber das stimmt so nicht ganz, viele Menschen mit denen wir gesprochen haben schaffen es nur mit Solarenergie ihren Energiebedarf zu decken. Wer aber nicht monate- oder jahrelang rumprobieren will sollte im Vorfeld gut überlegen wieviel Strom er braucht, welche Alternativen er hat und wo genau der Wagen steht.

Wer nur ab und zu sein Handy, Laptop und ein paar LED’s betreibt kann sich auch im Winter mit genügend Batterien über Solarenergie versorgen. Die wenigeren Sonnenstunden können durch eine Anpassung an den Einstrahlwinkel ausgeglichen werden, außerdem sollen weniger Spannungsverluste als im Sommer auftreten, aufgrund der niedrigen Temperatur.

Aber bevor man sich über solche Fragen Gedanken macht gilt es seinen Verbrauch zu bestimmen, sowohl im Sommer als auch im Winter, das heißt welche Verbraucher nutze ich wie lange? Danach können dann Panele und Batterien dimensioniert werden. Wichtig ist auch der Standort, steht dieser bereits fest lassen sich verlässliche Aussagen zu durchschnittlichen Sonnenstunden treffen

Hier seht ihr mal die ganze Solartechnik, die platzsparend und fast unsichtbar in einem Unterschrank eines Wohnwagens montiert ist:

Und hier die dazugehörigen Steckdosen:

Im Prinzip ist die ganze Technik überschaubar (bei einer kleinen Anlage!) und kann auch von Laien installiert werden, alles was man braucht ist Panel, Laderegler, Batterie, Kabel und Steckdosen. Die meisten Panele laufen mit 12V, daher braucht ihr keinen Wechselrichter wenn ihr nur 12V Abnehmer nutzt. Solltet ihr allerdings andere Abnehmer haben müsstet ihr noch einen Wechselrichter anschließen, dann könnt ihr auch eure normalen Haushaltsgeräte auf 210V anschließen. Der Laderegler schützt die Batterie vor Über- oder Unterspannung und ist unabdingbar für eure Anlage, sonst ist die Batterie schnell kaputt. Moderne Laderegler zeigen euch direkt die Batterieladung an sodass man sofort einen schönen Überblick hat und auch kalkulieren kann für die Sommer- und Wintermonate, den optimalen Aufbau oder die Erweiterung seiner Anlage.  Die nachfolgende Skizze verdeutlicht den Aufbau nochmal bildlich.

 

Quelle: BASBA, https://basba.de/solar-inselanlage-2500w-ac-230v.html

Am wichtigsten ist auch hier wieder die Vorarbeit, welche Geräte sollen wann betrieben werden und welche Spezifikationen haben diese. Kühlschranke bspw. brauchen sehr viel Energie, werden im Winter aber nicht permanent benötigt. Daher ist es sinnvoll seine Verbraucher und Nutzungszeiten aufzulisten, mindestens für Sommer- und Winternutzung. Der Verbrauch der Geräte ist genau angegeben und so kann auch die Abdeckung durch Sonnenenergie relativ gut beurteilt werden sobald man ein paar Mittelwerte von Sommer- und Wintermonaten am Standort hat.

Produkte der Firma VICTRON nutzen wir sehr gerne für unsere Kunden, schaut dort gerne mal rein, die haben Alles rund um Solaranlagen zu einem guten Preis wie ich finde.

Sollte die Sonne an eurem Standort nicht ausreichen lest doch mal hier nach welche Alternativen es gibt.

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